Projekt Nr. 39
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Material:
- Ansichten von der Raumzeichnung
- Aufbaubericht im weblog
- Ausstellungseröffnung
- Ausstellung / teilnehmende Künstler
- Texte zum Thema und Presseberichte
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Housewarming
Raumzeichnung – zusammen mit Anne Rinn
für: gezeichnet 2 – Galerie Weisser Elefant, Berlin 2007
13.1. – 17.2.2007


Es erschien was am 29.01.2007 in der taz und am 31.01.2007 in der Zitty.


Die von den teilnehmenden Künstlern verantwortete und nach der Aus-
stellungseröffnung noch verbreitete
Pressemitteilung zu "gezeichnet 2"
liest sich so:


Gegenständlichkeit und Zeichnung sind die Schnittpunkte der 5 heterogenen Positionen, die in der zweiten Ausstellung der Reihe gezeichnet vorgestellt werden.

Das Leben und existentielle Erfahrungen sind zentrale Themen des zeichnerischen Werkes von
Sheila Barcik. Die Din A 4 Zeichnungen, welche oft alleine schon eigenständige Welten behaupten, setzt sie zu großen Blöcken zusammen, die den Betrachter einladen zwischen Vitalem, Expressiven, Morbiden und auch Hoffnungsvollem zu wandern, und sich darin zu verlieren.

Sabine Fassl setzt sich in ihren Objekten, Zeichnungen und Installationsarbeiten mit dem Verhältnis des Menschen zur Natur auseinander. Insbesondere das Tier als Projektionsfläche für (Natur)-Sehnsüchte und -Ängste spielt in ihrer Arbeit eine große Rolle. Bei den ausgestellten Zeichnungen handelt es sich um überlebensgroße Tierdarstellungen, die einerseits in ihrer Inszenierung sehr vertraut wirken, sich aber andererseits einer Zuordnung entziehen und mit dem Genre der Tierillustration spielen.

Der Arbeitsprozeß bedeutet für
Heike Jeschonneck erinnern. In ihm eignet sie sich ihr vertraute Orte, wie z.B. Volksbühne oder dem Palast der Republik, neu an. Wichtig dabei ist die Materialität des Wachses, daß sie auf große Papiere schichtet, verkratzt, verfurcht und wieder beschichtet. Während des Prozesses kristallisieren sich für den Betrachter wiedererkennbare Bilder der Orte, die Jeschonnek als ihre eigenen Embleme neu geschöpft hat.

Ein Arbeitsstipendium ermöglichte
Pia Linz, ein Jahr in London zu leben. Dort arbeitete sie über einen langen Zeitraum an der großen Zeichnung des weitläufigen Mile End Parks. Zunächst vermaß sie das Gelände mit Fußschritten und entwickelt anhand einer Fußschrittskala einen Flächenplan. In der Ausstellung zeigt sie die transportablen Planfragmente, in welche sie unmittelbar vor Ort akribisch ihre Beobachtungen notierte und dabei in den Sog der Miniaturisierung geriet.

Seite an Seite haben
Anne Rinn und Hannes Kater die Raumzeichnung "Housewarming" realisiert. Mit präzisen Linien entwirft Anne Rinn auf der Wand ihre Version von diversen Hausgeräten. Gegenüber erzählt Hannes Kater davon, was vor der Anschaffung der Gebrauchsgegenstände stattgefunden haben muss: Paar bilden und Wohnort wählen. Auf Styropor gezeichnete Liniengeflechte wachsen dreidimensional in den Raum hinein und die zeichnerische Nähe der Künstler wird sichtbar, deren beider Linien-Findung und -Führung durch die Rezeption von wissenschaftlichen Abbildungen und Infografik geprägt wurde.

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